Ein elementarer Zugang zum Sagnac-Effekt

Stefan Heusler

Abstract


Drehratensensoren, die auf optischer Technologie beruhen, spielen in einer Vielzahl von modernen technischen Anwendungen eine Rolle. Die historischen Wurzeln gehen auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, als Interferenzexperimente mit Licht und deren Interpretation im Rahmen der Äthertheorie noch kontrovers diskutiert wurden. Im Gegensatz zum Michelson-Morley-Experiment, wo keine Verschiebung von Interferenzstreifen bei Rotation des gesamten Aufbaus beobachtet wurden, sagte Sagnac im Jahr 1913 voraus, dass bei einer ringförmigen Anordnung des Lichtweges sehr wohl eine Verschiebung der Interferenzstreifen bei Rotation auftritt, was heute als passiver Sagnac-Effekt bezeichnet wird. 1963 wurde eine weitere Variante mit einem ringförmig angeordneten Laserresonator realisiert, der heute als aktives  Sagnac-Interferometer bezeichnet wird. In diesem Beitrag wird ein akustisches Analogie-experiment für das aktive Sagnac-Interferometer vorgestellt.

Schlagworte


Didaktische Reduktion; Analogiebildung;

Volltext:

Beitrag DD 19.03


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